Archivierte Meldungen


NABU Hütte in der Hardewiese wieder freigelegt

 

Die NABU Hütte im Oldenburger Bruch an der Hardewiese war durch viele umgestürzte Bäume nicht mehr erreichbar. Wir haben den Weg dorthin wieder freigelegt und die Stühle gegen neue ausgetauscht. Der Unterstand lädt nun wieder zur Rast nach einer Wanderung im (Ur)-Wald ein. Der ehemalige Rundweg ist jedoch nicht mehr begehbar. Es führt ein Stichweg in das Gebiet hinein. Dieser ist gleichzeitig der Rückweg.

 

Foto: Niels Kock


Sandregenpfeifer 2024 in Siggen

 

In dieser Saison haben wir aufgrund der Bruttätigkeit der Sandregenpfeifer bereits im April versucht, geeignete Bereiche abzusperren, die aber durch heftigen Wind zusammengefallen sind. Im Mai konnte dann direkt am Strandzugang ein Nest großräumig eingezäunt werden, doch der Bruterfolg blieb zunächst aus. Der abgesperrte Bereich wurde aber für eine weitere Brut genutzt, die auch erfolgreich mit 2 flügge gewordenen Küken verlaufen ist. Im Verlauf des Monats wurden noch 3 weitere Nester entdeckt und geschützt, aus denen zwar 6 Küken nachweislich geschlüpft sind, aber nur 4 konnten beringt werden (Melanie Theel vom Michael-Otto-Institut im Nabu-Forschungs- und Bildungszentrum für Feuchtgebiete und Vogelschutz und Martin Altenmüller vom Wasservogelreservat Wallnau). Wir hoffen, die beringten Küken in der nächsten Saison an einem unserer Strände wiederzusehen.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die großräumigen Absperrungen sehr gut für den Schutz der Nester und auch für die geschlüpften Küken geeignet waren. Man konnte beobachten, dass sich die Küken nach den Warnrufen der Elterntiere in den abgezäunten Bereich zurückgezogen haben.

 

Fotos: Cathrin Kirchschlager (4) und Hartmut Kohlscheen (3)



Achtung Sandregenpfeifer in Siggen!

 

Am Strand von Siggen haben Aktive aus unserer Ortsgruppe Flächen um die Gelege der Sandregenpfeifer abgesperrt, damit diese nicht unbeabsichtigt von Passanten zertreten werden können. Zusammen mit der Gemeinde Heringsdorf wurden auch Informationsschilder aufgestellt. Nun hoffen wir auf stabiles Wetter, damit es Bruterfolge geben kann. 


Rückblick auf die Saison am Krötenzaun in Damlos

 

Tendenz: stark abnehmend. Die dieses Jahr im Fangzaun in Damlos / Sebent gesammelten Amphibien sind in Ihrer Anzahl das Minumum, was wir in den letzten sechs Jahren erlebt haben. Ob die Ursachen dafür , der Klimawandel, die stark schwankenden Temperaturen im Frühjahr oder andere Einflüsse sind, muss noch ermittelt werden. Autofahrer sollten auf der Strecke auch nach Abbau des Zauns in der Dämmerung und Nacht weiterhin langsam und achtsam fahren, da die Amphibien, die abgelaicht haben, vereinzelt zurück in den Wald wandern. Ein Überfahren zwischen den Reifen mit über 30 Km/h ist für Kröten aufgrund des Barotraumas tödlich, da die inneren Organe platzen. Im Frühsommer sind dann auch die jungen Frösche und Kröten unterwegs.


                     

Exkursion in Dannau

 

 Zur naturkundlichen Exkursion am NSG Wesseker See trafen sich am Samstag, den 4. Mai 2024, 12 Teilnehmer. Bei anfänglich etwas Regen stellten sich die Bewohner des Dannauer Polders bald ein: Blaukehlchen, Rohrweihe, Rohrammer, Silberreiher, Kiebitze, Kranich mit Nachwuchs, junge Graugänse, Kuckuck, Rohrdommel, Flussuferläufer (sh. Kamera) usw. Die Flussseeschwalben sind frisch aus Afrika eingetroffen und inspizierten das Brutfloß. Eine natürliche Insel im Wesseker See ist aufgrund der reichlichen Niederschläge noch überflutet. Werden Sie hier auf dem Floß bald Nachwuchs großziehen? Mit der Kamera werden wir es beobachten können.

Foto: Niels Kock


Krötenzaun in Damlos wieder aufgebaut

 

Zwischen Damlos und Sebent haben am Samstag, den 17.02.24 zehn Ehrenamtliche den Zaun zum Lenken der Amphibienwanderung wieder errichtet. Außerdem hat der Bauhof Lensahn für eine entsprechende Beschilderung für die Zeit der Krötenwanderung gesorgt.

Nun steht die zweimal tägliche Kontrolle der Fangeimer an und es werden noch freiwillige Helfer gesucht. Die Amphibien hautnah erleben zu dürfen ist u.a. auch für Kinder in Begleitung ihrer Eltern ein Erlebnis. 

 

 

 


Sandregenpfeiferhilfe am Strand in Siggen

 

Auch in diesem Jahr brüten mehrere Sandregenpfeifer am Strand in Siggen. Die in den Sand gelegten Eier haben wir wieder gekennzeichnet und eingezäunt, damit Sie nicht versehentlich zertreten werden können. Hinweisschilder weisen auf den Brutplatz hin und bitten Passanten Abstand zu halten, damit der Bruterfolg gesichert ist.


Exkursion in Dannau

Wir hatten unsere Mitglieder eingeladen, nach Dannau zu kommen, damit wir uns mit dem Wesseker See und seinen umliegenden Gewässern vertraut machen. Am Pfingstsamstag, den 27.05.23, haben wir uns die Historie, die Entwicklung aus Naturschutzssicht und die vorkommenden Arten  genauer angesehen. In Natura begegneten uns Kuckuck, Rohrweihe, Schwarzkehlchen, Blaukehlchen, Rohrammer und viele andere Arten.


Bruthilfe für gefährdete Flussseeschwalbe

 

Auf dem Dannauer Polder im Schutzgebiet Wesseker See haben Freiwillige des NABU Oldenburg ein Floß für die Flussseeschwalbe gebaut. Der vormontierte Schwimmkörper mit einem Außenmaß von 4 x 4 Metern wurde mit einer Umrandung als Schutz vor Fressfeinden versehen und mit Kies befüllt. Ob die Langstreckenzieher nach Ihrer Reise aus Süd- und Westafrika dieses Domizil für Ihre Jungenaufzucht schon in diesem Jahr annehmen werden, wird hier bald zu lesen sein. Wir danken unseren Sponsoren für einige Materialspenden, so der Firma Herbert Haye GmbH & CO. KG und Arnd Lüdtke Transporte und Containerdienst.


Krötenzaun im fünften Jahr

 

Unsere erste Aktion im Jahr ist meist der Aufbau des Krötenzauns zwischen Damlos und Sebent. Dieses Jahr sind wir aufgrund der Wettervorhersage schon früh im Februar gestartet. Nach ein paar anfänglichen Funden in den Eimern kam die Kälte (Nachttemperaturen unter 5°C machen Aktivitäten für wechselwarme Amphibien unmöglich). Wir danken schon einmal den acht fleißigen Helfern beim Aufbau und den täglichen "Kontrolleuren". Frühlingserlebnisse garantiert. Neugierige können sich bei Bedarf gerne melden. Für Kontaktdaten siehe "Aktiv werden".


Besuch beim NABU Heiligenhafen

 

Die NABU Mitglieder der Ortsgruppe Oldenburg wurden eingeladen zu einer Exkursion auf den Graswarder nach Heiligenhafen. Nach fachkundiger Führung über die Entstehung der Nehrung und die Besonderheiten der Pflanzenwelt stand eine Begehung des bekannten Aussichtturmes an.  Auch die neue Einzäunung der Sturmmöwen-Kolonie mit den Jungvögeln konnten wir uns ansehen.  Mehr zum Graswarder


Einen Jahresrückblick der NABU Fotogruppe können Sie sich hier ansehen:


Sandregenpfeifergelege am Strand bei Siggen eingezäunt.

 

Auf ein Gelege des Sandregenpfeifers am Siggener Strand sind wir durch ein aufmerksames NABU Mitglied hingewiesen worden. Kurzerhand wurden Weidezaunpfähle und Seil beschafft und das Gelege mit einem Hinweisschild umzäunt. Hoffen wir nun, dass die Hunde und Menschen am Strand Abstand halten zu den Eiern, die  von den Steinen kaum zu unterscheiden sind.


Jahrshauptversammlung des Oldenburger NABU im

Juni 2022

 

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Axel Michaelis hob Jörg Saba, Bürgermeister der Stadt Oldenburg/i.H., die Bedeutung des Naturschutzes und die Aktivitäten des Oldenburger NABU für die Region hervor.

 

Der Vorstand berichtete weiter über das gestiegene Interesse der Mitmenschen am Naturschutz,

insbesondere an die vom Oldenburger NABU betreuten Naturschutzgebiete "Oldenburger Bruch" und "Wesseker See".

Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe hat sich in den letzten beiden Jahren von 150 auf 406 deutlich erhöht.

 

Für das NSG Oldenburger Bruch hat Florian Dora die Betreuung von Reiner Wulff übernommen.

Für den Wesseker See sind Jörg Hahn, Niels Kock und Hartmut Kohlscheen als Betreuer verantwortlich,

dazu Christoph Böttcher vom Jagdverband.

 

Die Kassenführerin Dr. Doris Kleinholz hat nach über 30 Jahren ihre ehrenamtliche Tätigkeit an Claudia Özer übergeben.

 

Der Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt.

 

Für das gesamte Gebiet des Oldenburger Bruch werden zur Zeit durch das Landesamt LLUR

neue Hinweisschilder, Informationstafeln und Infoflyer erstellt.

Als langzeitig angelegtes Projekt ist die Wiedervernässung von ca. 60 ha vorgesehen,

Federführung haben hier die entsprechenden Naturschutzbehörden.

 

Für das Naturschutzgebiet Wesseker See ist der Bau und das Einsetzen eines Brutfloßes geplant,

ebenso langfristig die Errichtung einer Beobachtungsplatform.

 

Falkner Timo Walther war mit einem Steinkauz vor Ort, während das Projekt zur Auswilderung von Steinkäuzen vorgestellt wurde (s.Foto).

 

Der Amphibienschutzzaun Damlos wird nunmehr seit 4 Jahren aufgestellt,

Erdkröte, Kammmolch, Wasserfrosch, Teichmolch und Grasfrosch sind dabei erfasst worden.

In den Jahren

2019: 901 Amphibien

2020: 2126 Amphibien

2021:1660 Amphibien

2022: 1990 Amphibien

 

Hier ist weiterhin Unterstützung beim Zaunauf- und abbau, sowie bei der täglichen Kontrolle willkommen.

 

Zwei Eisvogelbruthilfen wurden im Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein errichtet.

Und in der Stadt sind Mauersegler-Nistkästen angebracht worden.

 

Am 20. August ist die Teilnahme der NABU Gruppe am Kultourfest der Stadt geplant,

dazu am 27. /28. August eine Austellung am Wallmuseum plus Vorträgen und Führung über Fledermäuse.

 

Naturkundliche Führungen in den Naturschutzgebieten werden angeboten, Informationen darüber erfolgen durch die NABU Ortsgruppe.


Neuer Schutzgebietsbetreuer im Oldenburger Bruch

Das vom NABU Oldenburg im Auftrag des LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) betreute Naturschutzgebiet Oldenburger Bruch hat einen neuen Schutzgebietsreferenten. Florian Dora (links) löst Reiner Wulff ab, der dieses Amt acht Jahre inne hatte. Wir danken Reiner Wulff für sein Engagement im regionalen Naturschutz und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit  Florian Dora.

Krötenzaun zwischen Damlos und Sebent

Im vierten Jahr in Folge haben wir mit vielen neuen Freiwilligen den Krötenzaun zwischen Sebent und Damlos aufgebaut und betreut. Von Ende Februar bis Ende April haben wir knapp 2000 Amphibien vor dem drohenden Tod auf der Straße bewahrt. Fast 100 Kammolchen,  die nach der FFH Artenschutzrichtlinie streng geschützt sind, konnten in diesem Jahr gezählt werden.

Zwei Eisvogelbrutröhren angelegt

An einem Oldenburger Gewässer wurden zwei weitere Röhren aus Holzbeton an einem künstlichen Steilhang eingebaut. Diese Arbeiten wurden in Kooperation mit dem Angelsportverein Oldenburg e.V. durchgeführt.  VIelen Dank an die freiwilligen Helfer.

Mauerseglerkästen in Oldenburg angebracht

Am Brückentag nach Christi Himmelfahrt, den viele für einen Kurzurlaub nutzten, haben Aktive vom NABU Oldenburg sieben Mauerseglerkästen in der Hoheluftstraße angebracht. Eine neue Heimat für den diesjährigen Nachwuchs ist also gesichert. Vielen Dank den Ehrenamtlichen und der Firma Gernot Lembke aus Damlos für die kostenlose Gestellung der Arbeitsbühne und der Mithilfe.